
Als ich mein Erasmus in Finnland machte, las ich damals einen Blog von einem Tramper aus Frankreich, der sich entschieden hatte, per Anhalter zu den Lofoten zu reisen. Diese Geschichte hat mich sehr inspiriert, und so habe auch ich beschlossen, als Tramper zu den Lofoten zu fahren.

Damals hatte ich noch keine Erfahrung mit dem Trampen über eine so lange Strecke. Die gesamte Route war etwa 2000 Kilometer lang.
Ich packte meinen Rucksack und machte mich voller Vorfreude auf den Weg. Es dauerte lange, und ich wusste nicht, ob mich überhaupt jemand mitnehmen würde, doch nach einer Weile hielt ein Auto an. Es war ein älterer Mann, der mich viele Kilometer mitnahm. Ich war sehr glücklich und schon weit von meinem Startpunkt in der Stadt Oulu entfernt. Schließlich befand ich mich an der Grenze zu Schweden.
Was ich an Skandinavien besonders wunderbar fand, war die Tatsache, dass man fast überall übernachten konnte. Ich hatte ein Zelt, einen Schlafsack und alles, was ich damals brauchte.
Es gab nicht viele Autos, und oft musste ich lange Zeit am Straßenrand warten. Wenn jedoch ein Auto anhielt, fuhr ich meist mindestens 200 Kilometer weiter. Insgesamt dauerte die Reise etwa zwei Tage, bis ich die Lofoten erreichte.





Das Wetter war zwar regnerisch, doch die Schönheit der Natur war atemberaubend. Auf den Lofoten gibt es eine große Straße, die die Inseln von Westen nach Osten verbindet. Viele Fahrer, die mich mitnahmen, erzählten mir sogar, dass sie mich schon früher an der Straße gesehen hatten. Ich war dort fast schon berühmt.
Ich genoss die Natur sehr, unternahm einige Wanderungen und traf viele interessante Menschen. Einmal wurde ich sogar eingeladen, in einer Hütte zu übernachten. Die Leute waren Touristen, mit denen ich einen ganzen Tag verbrachte. Sie waren sehr nett und hilfsbereit, und gemeinsam besuchten wir mit dem Auto viele wunderschöne Orte.












































Danach reiste ich weiter nach Tromsø mit einer Band aus Norwegen, die mich in ihrem Auto mitnahm. Ich konnte ihre Musik hören, und wir hatten eine großartige Zeit. Ich war sehr glücklich, sie kennenzulernen, denn sie nahmen mich über 500 Kilometer mit.
Nachdem ich Tromsø erkundet hatte, trampte ich zurück nach Oulu in Finnland. Die Strecke war zwar lang, doch mein Selbstbewusstsein war auf dem Höhepunkt, und ich zweifelte nicht daran, dass ich es schaffen würde. Alle Fahrer waren sehr freundlich, und diese Erfahrung war der Anfang vieler ähnlicher Reisen, die ich später als Tramper unternahm.