Interrail 2025

Interrail 2025

Im April 2025 habe ich eine Interrail-Reise durch Europa gemacht – ein neues Abenteuer, diesmal komplett mit dem Zug. Mit einem einzigen Bahnpass kann man durch viele Länder reisen und verschiedene Städte entdecken. Da ich Herausforderungen liebe, habe ich mich für eine etwa zehntägige Reise entschieden: von Tschechien über Italien und die Schweiz bis nach Amsterdam.

Venedig und Verona

Venedig, Italien
Eine Nacht im Zug, direkt in Italien

Meine erste lange Fahrt von Prag nach Italien dauerte die ganze Nacht. Im Zug konnte ich kaum schlafen – aber ich war viel zu aufgeregt wegen meines neuen Abenteuers. Als ich in Venedig ankam, ging ich direkt in die Innenstadt.


Obwohl ich schon einmal dort gewesen war, war ich wieder total beeindruckt. Diese Stadt hat einfach eine besondere Atmosphäre – die Kanäle, die engen Gassen, die alten Brücken. Venedig ist einer jener Orte, die man immer wieder neu entdecken kann.


Auf dem Weg nach Venedig machte ich auch einen kurzen Stopp in Verona – der Stadt Romeos und Julias. Die Altstadt ist wunderschön und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Noch beeindruckender war jedoch der Gardasee: das tiefblaue Wasser, die umliegenden Berge und die entspannte Atmosphäre am Ufer haben mich wirklich begeistert.

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Die Berninabahn – Tirano nach St. Moritz

Berninabahn, Schweiz
Der Höhepunkt der Reise

Der absolute Höhepunkt der gesamten Reise war die Zugstrecke zwischen Tirano und St. Moritz – die Berninabahn. Der Zug fuhr von Italien in die Schweiz und stieg dabei von etwa 400 Metern auf über 2000 Meter Höhe.


Die Landschaft war unglaublich: grüne Wiesen, kleine Dörfer, schneebedeckte Berggipfel und tiefe Schluchten. Ich habe die ganze Zeit aus dem Fenster geschaut und kaum glauben können, was ich sehe. Diese Strecke gehört zum UNESCO-Welterbe – und das versteht man sofort, wenn man sie einmal erlebt hat.


Nach der beeindruckenden Bahnfahrt kam ich in St. Moritz an – einem der bekanntesten Skiresorts der Welt. Auch außerhalb der Wintersaison hat die Stadt ihren Charme: klare Bergluft, ruhige Seen und eine elegante Atmosphäre. Von dort reiste ich weiter durch die Schweiz, bevor mich der Weg in Richtung Norden nach Amsterdam führte.

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Amsterdam

Amsterdam, Niederlande
Kanäle, Regen und eine Stadt, die einen überrascht

In Amsterdam hatte ich eigentlich große Erwartungen – aber das Wetter war leider nicht gut. Kalt und regnerisch. Trotzdem habe ich mich dort sehr wohl gefühlt. Besonders die Kanäle haben mir sehr gut gefallen: Sie geben der Stadt eine ganz eigene, ruhige Atmosphäre, die man so in keiner anderen europäischen Hauptstadt findet.


Am Ende der Reise wurde mir klar, dass man Europa auch sehr gut mit dem Zug entdecken kann – und dass solche Reisen oft viel intensiver sind, als man vorher denkt. Jede Stadt, jede Zugfahrt, jede Landschaft hinterlässt einen anderen Eindruck. Der Interrail-Pass hat mir das alles in nur zehn Tagen ermöglicht.

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